Wie man Take-Profit- und Stop-Loss für X-Perps festlegt
Du solltest vor jedem X-Perps-Trade Take Profit (TP) & Stop-Loss (SL) festlegen. Auf OKX werden TP und SL direkt im Orderformular festgelegt, bevor du den Trade bestätigst – nicht erst danach. Das bedeutet, dass du deine Ausstiegsbedingungen im Voraus definierst, sodass die Plattform deine Position automatisch verwaltet, sobald der Preis dein Ziel oder dein Limit erreicht hat.
Du kannst TP/SL entweder prozentual festlegen, zum Beispiel Take Profit bei +10 % und Stop Loss bei -5 %, oder einen konkreten Preis eingeben. Prozentbasierte Eingaben sind der einfachste Ansatz und werden für die meisten Trader empfohlen. Sie passen sich automatisch an deinen Einstiegspreis an, sodass du keine exakten Preisniveaus berechnen musst, sondern nur festlegst, wie viel du an Plus erzielen möchtest oder wie viel Verlust du bereit bist zu akzeptieren.
Bevor du TP/SL festlegst: Know your limit
Bevor du deine Order aufgibst, solltest du zwei Dinge festlegen:
Dein Take-Profit-Level: der Preis oder prozentuale Gewinn, bei dem du deinen Gewinn sichern und die Position schließen möchtest.
Dein Stop-Loss-Level: der Preis oder prozentuale Verlust, bei dem du aussteigen möchtest, um dein Risiko zu begrenzen.
Prozentbasierte Eingaben sind am einfachsten. Zum Beispiel bedeutet ein Take Profit bei +10 %, dass die Position automatisch geschlossen wird, wenn sich der Preis um 10 % zu deinen Gunsten bewegt. Ein Stop Loss bei -5 % bedeutet, dass die Position geschlossen wird, wenn sich der Preis um 5 % gegen dich bewegt. Dieser Ansatz erfordert keine exakte Preisberechnung. Du musst nur festlegen, wie viel du an Plus machen möchtest oder wie viel Verlust du bereit bist zu akzeptieren.
Schritt für Schritt: TP/SL im Web einrichten
Schritt | Aktion | Detail |
1 | Rufe X-Perps auf | Navigiere zu X-Perps auf OKX |
2 | Wählen deinen Kontrakt aus | Wähle das Asset, das du handeln möchten (z. B. BTC/USD |
3 | Richte deine Order ein | Im Order-Panel auf der rechten Seite wählst du deinen Ordertyp aus, standardmäßig Limit, gibst deinen Margin-Betrag ein, stellst deinen Hebel ein und wählst Long oder Short |
4 | TP/SL einstellen | Im Orderformular findest du den TP/SL-Bereich. Wechsle zur prozentualen Eingabe. Gib deinen Take-Profit in % ein, zum Beispiel 10 %, und deinen Stop-Loss in %, zum Beispiel 5 %. Du kannst alternativ auch einen konkreten Preis eingeben |
5 | Liquidationspreis überprüfen | Überprüfe vor der Bestätigung den Liquidationspreis in der Orderzusammenfassung. Wenn der Preis, bei dem du liquidiert würdest, zu nah am aktuellen Marktpreis liegt, reduziere deinen Hebel oder erhöhe deine Margin |
6 | Bestätigen | Klicke auf Kaufen/Long oder Verkaufen/Short, um die Order zu platzieren. Deine Position wird mit bereits festgelegtem TP/SL eröffnet. Du findest sie unten auf dem Bildschirm im Panel für offene Orders bzw. Positionen |
Trigger-Typen erklärt
Wenn du TP oder SL festlegst, wählst du aus, welche Preisreferenz die Order auslöst. Es gibt zwei Optionen:
1. Mark-Preis (empfohlen)
Die Order wird auf Basis des Mark-Preises ausgelöst. Dabei handelt es sich um OKXs Fair-Value-Berechnung für den Kontrakt, die aus einer Kombination von Spot-Indexpreisen und einem Glättungsmechanismus abgeleitet wird, um die Auswirkungen kurzfristiger Marktverzerrungen zu reduzieren. Der Mark-Preis ist weniger anfällig für kurze Ausschläge, die durch geringe Liquidität oder einzelne große Trades verursacht werden. In Kryptomärkten sind Wicks, also kurze, starke Preisbewegungen mit schneller Gegenbewegung, besonders in Phasen geringer Liquidität häufig. Wenn du den Mark-Preis als Trigger nutzt, ist es weniger wahrscheinlich, dass ein Wick deine Position vorzeitig schließt. Für die meisten Trader ist der Mark-Preis in den meisten Situationen die richtige Wahl.
2. Letzter Preis
Die Order wird auf Basis des zuletzt ausgeführten Trades am Markt ausgelöst. Das kann schneller auf echte Preisbewegungen reagieren, ist aber anfälliger für Wicks und kurzfristige Verzerrungen. Eine einzelne große Market Order kann bei geringer Liquidität den letzten Preis für einen kurzen Moment deutlich vom Fair Value entfernen. Dadurch könnte dein TP oder SL ausgelöst werden, bevor der Markt die Bewegung tatsächlich bestätigt. Der letzte Preis eignet sich eher, wenn du schnellere Reaktionszeiten brauchst und bereit bist, ein etwas höheres Risiko falscher Trigger zu akzeptieren, zum Beispiel bei hoher Liquidität während aktiver Handelszeiten. Wenn du den letzten Preis verwendest, solltest du deine Levels etwas weiter vom aktuellen Preis entfernt setzen, um das Risiko falscher Auslösungen zu verringern.
Ordertyp beim Trigger
Wenn dein TP oder SL ausgelöst wird, hast du zwei Möglichkeiten, die Closing-Order auszuführen:
Market Order: Die Position wird sofort zum bestmöglichen verfügbaren Preis geschlossen. Du steigst also garantiert aus, aber nicht zu einem festen Preis. In schnellen oder wenig liquiden Märkten kann der Ausführungspreis vom Trigger-Level abweichen. Dieser Unterschied wird als Slippage bezeichnet. Für Stop-Loss ist eine Market Order in der Regel die richtige Wahl: In einem schnell verlaufenden negativen Szenario ist es wichtiger, schnell auszusteigen, als exakt den gewünschten Preis zu erhalten. Eine Limit Order, die nicht ausgeführt wird, lässt dich weiteren Verlusten ausgesetzt.
Limit Order: Wenn der Trigger erreicht wird, wird eine Limit Order zu dem von dir festgelegten Preis platziert. Das gibt dir mehr Kontrolle über den Preis, birgt aber das Risiko, dass die Order nicht ausgeführt wird. Wenn sich der Markt schnell durch deinen Limitpreis bewegt, ohne auf diesem Niveau einen Käufer oder Verkäufer zu finden, bleibt die Order offen und deine Position bleibt aktiv. Limit Orders eignen sich besser für Take Profit, wenn du lieber auf deinen Zielpreis wartest, als eine etwas schlechtere Ausführung zu akzeptieren. Für Stop-Loss solltest du eine Limit Order nur verwenden, wenn du das Risiko einer Nichtausführung in einem schnellen Markt in Kauf nehmen willst.
Warum das Festlegen von TP/SL so wichtig ist
Derivate-Trading findet in sich schnell bewegenden Märkten statt, und der Hebel verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste. Ohne vordefinierte Ausstiege treten häufig zwei Fehler auf:
Der erste ist, eine verlustreiche Position zu lange zu halten, in der Hoffnung, dass sie sich erholt, bis der Verlust zu groß wird.
Der zweite ist, eine profitable Position aus Nervosität zu früh zu schließen und dadurch die erwartete Bewegung zu verpassen. TP/SL nimmt beide emotionalen Entscheidungen aus dem Trading heraus.
Wenn du einen Take Profit festlegst, sicherst du deinen Gewinn automatisch auf dem Level ab, das du als Ziel bestimmt hast, bevor Emotionen ins Spiel kommen. Wenn du einen Stop-Loss festlegst, begrenzt du deinen möglichen Verlust auf ein Niveau, das du vorab als akzeptabel definiert hast. Keines dieser Ergebnisse erfordert, dass du den Bildschirm ständig beobachtest. Die Plattform führt die Order für dich aus.
Das ist besonders wertvoll im Krypto-Handel, weil die Märkte rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind. Eine starke Bewegung über Nacht kann eine Position stark belasten, bevor du manuell reagieren kannst. Ein Stop Loss, der bereits beim Einstieg gesetzt wird, bedeutet, dass du jederzeit geschützt bist – unabhängig davon, wann sich der Markt bewegt.
X-Perps TP/SL
Gib deinem Stop etwas Spielraum. Preise können kurz ausschlagen, ohne dass sich der Trend umkehrt. Ist dein Stop zu eng gesetzt, wirst du durch Noise ausgebremst; ist er zu weit entfernt, nimmst du größere Verluste in Kauf. Richte deinen Stop am typischen täglichen Schwankungsbereich des Assets aus.
Berücksichtige die Finanzierungskosten. Bei X-Perps fällt alle 8 Stunden eine Finanzierungsrate an. Wenn die Finanzierungskosten gegen dich laufen, ist deine Netto-GuV niedriger, als es die reine Preisbewegung vermuten lässt – besonders dann, wenn du die Position länger als ein paar Stunden hältst.
Überprüfe TP/SL nach Teil-Schließungen. Wenn du einen Teil deiner Position manuell schließt, bleiben TP und SL weiterhin an die ursprüngliche Positionsgröße gebunden. Gehe zu Aktive Orders und passe die Menge entsprechend an.
Du kannst TP und SL jederzeit ändern oder stornieren. Solange sie noch nicht ausgelöst wurden, lassen sich beide im Order-Panel aktualisieren oder löschen.
Haftungsausschluss
Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit einem erheblichen Verlustrisiko verbunden und ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Wenn Sie in X-Perps oder andere Derivate investieren, können Sie einen Teil oder das gesamte investierte Kapital verlieren. X-Perps sind Hebelinstrumente; der Hebel kann sowohl Gewinne als auch Verluste verstärken. Der Wert von Anlagen und etwaige daraus erzielte Erträge können sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück. Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Sie sollten Ihre Anlageziele, Ihr Erfahrungsniveau und Ihre Risikobereitschaft sorgfältig abwägen, bevor Sie Handelsaktivitäten aufnehmen.
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Häufig gestellte Fragen
Vorher Bei X-Perps werden TP und SL direkt im Orderformular festgelegt, bevor du den Trade abwickelst. Sie geben Ihre Take-Profit- und Stop-Loss-Prozentsätze (oder Preisstufe) als Teil der Bestellung ein. Die Position öffnet sich mit deinem TP/SL bereits angehängt.
Ja. Du kannst TP/SL-Befehle jederzeit aus dem Offene Order-Panel modifizieren oder abbrechen, solange sie noch nicht ausgelöst wurden. Wenn sich die Marktbedingungen nach Ihrem Betreten ändern, können Sie Ihre Stufe aktualisieren, um Ihre neue Ansicht widerzuspiegeln.
Mark-Preis verwendet die Fair-Wert-Berechnung von OKX und ist weniger anfällig für kurze Preisspitzen, was ihn für die meisten Trader zum sichereren Standard macht. Letzter Preis reagiert schneller, ist aber anfälliger für Dochte. Siehe den Abschnitt über Auslösertypen oben für eine vollständige Erklärung.
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